Erinnerungszeichen für Max Ursprung in der Dreimühlenstraße

Am Freitag, 12. Juli, 17 Uhr, übergibt die Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen im Stadtarchiv München ein Erinnerungszeichen für Max Ursprung in der Dreimühlenstraße 28 an die Öffentlichkeit.

Max Ursprung wurde am 9. September 1886 in Traunstein geboren. Er wechselte häufig seinen Wohnsitz und lebte in verschiedenen Städten. Seine letzte Adresse hatte Max Ursprung in der Münchner Dreimühlenstraße 28. Der gelernte Spengler wurde wegen seiner Homosexualität verfolgt. Nach jahrelanger Haft verschleppten ihn die Nationalsozialisten am 14. September 1938 in das Konzentrationslager Dachau. Im Oktober 1938 überstellte ihn die SS in das Konzentrationslager Flossenbürg, im Juli 1944 wurde er in das Konzentrationslager Stutthof eingewiesen, wo er am 12. Oktober 1942 völlig entkräftet starb.

Dreimühlenstraße 28
Gedenkveranstaltung am ehemaligen Wohnort von Max Ursprung
(MVV: Bus 62 Zenettistraße, Bus 132 Roecklplatz)

Es sprechen:

  • Stadtrat Thomas Niederbühl in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München
  • Albert Knoll, Forum Homosexualität München e.V., KZ-Gedenkstätte Dachau
  • Stefan Dickas, Initiator des Erinnerungszeichens, stellt die Biografie von Max Ursprung vor
  • Vertreter*in der Hausgemeinschaft Dreimühlenstraße 28
  • Andreas Klose, Bezirksausschuss 02 Ludwigsvorstadt–Isarvorstadt

Die Veranstaltung ist Teil der PrideWeek: www.csdmuenchen.de



Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere